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“Plymouth-Banjul” startet wie der Name bereits vermuten läßt im englischen Plymouth, führt durch Frankreich, Spanien, Gibraltar und Marokko, um dann die Sahara zu durchqueren, durch Mauretanien und den Senegal bis hinein ins westafrikanische Gambia, nach Banjul. Im Unterschied zu “Paris-Dakar” zählt allerdings nicht die Geschwindigkeit, sondern der olympische Gedanke: Dabeisein ist alles, Ankommen ist wünschenswert.
Um den Spaß bezahlbar zu halten darf kein Auto mehr als 150 Euro kosten zuzüglich 50 Euro für Reparaturen und Umbauten zur Rallyetauglichkeit. Das geht nicht? Doch, das geht. Jedes Jahr beweisen das 200 durchgeknallte Individualisten, die genug haben von Mamas Wandervorschlägen durch die Lüneburger Heide oder Pauschaltourismus zum All-inclusive-Preis.
Mit dem Schrottauto durch die Sahara - etwa 6000 km Fahrt. Der Weg ist das Ziel. In Banjul werden die Vehikel versteigert, der Erlös kommt lokalen Charity-Organisationen zugute, die damit vor allem Krankenhäuser und Kindergärten unterstützen. Und nach etwa 3 Wochen fliegst Du mit dem Flugzeug zurück in die grausame Zivilisation, derer Du Dich sehr schnell und auf angenehme Art und Weise entwöhnt hast.
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